TSV Landolfshausen – HSG Göttingen

Am vergangenen Samstag trafen wir auswärts auf den TSV Landolfshausen. Nachdem wir vor 2 Wochen souverän gegen die JSG Duderstadt- Rollshausen gewannen, gingen wir selbstbewusst und mit breiter Brust ins Spiel.

Doch irgendwie war der Wurm drin. Das, was wir im letzten Spiel super gemacht hatten, unser Spiel miteinander und füreinander wurde leider nicht umgesetzt. Sobald der Ball einmal gespielt war, tippte man in die Abwehr hinein, anstatt den Mitspieler zu suchen. So konnten die flinken Landolfhäuserinnen Tempogegenstoß um Tempogegenstoß laufen und Marie, ohne die das Halbzeitergebnis (11:7) noch höher ausgefallen wäre, hatte allein keine Chance.

Was sagte man den Mädels nun? Eigentlich machten sie fast alles richtig. Vielleicht mussten wir einfach nur mal aufwachen. Der klare Appell, keine Angst zu haben und den Schwung auszunutzen, Doppelpässe zu spielen und zu kämpfen, würde hoffentlich wirken.

In der zweiten Halbzeit waren die HSG- Mädels wie ausgewechselt. Sie beherzigten das, was wir ihnen in der Pause ans Herz gelegt hatten und holten Tor um Tor auf. Jetzt gab es auch einmal 7m für uns, weil wir endlich mit Schwung in die Lücken gingen und die Landolfshäuserinnen kein anderes Mittel mehr wussten, um uns zu stoppen.

Leider gab es keine Anzeigetafel im Dorfsgemeinschaftshaus in Landolfshausen, sodass man nur ein ungefähres Ergebnis im Kopf hatte.

Am Ende war die Freude bei den gegnerischen Mädels riesengroß. Doch Moment, das letzte Wort hat immer noch der Schiedsrichter. Mit strahlenden Gesichtern kamen die Mädels angelaufen und berichteten uns, dass das Spiel unentschieden ausgegangen war, 18:18.